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Aktuell  

Gesucht:

Die angehenden Pracs vom TTACT Schweiz suchen MentorInnen.
Für die laufenden Ausbildungsblöcke  suchen wir flexible, wissensdurstige und engagierte Practitioner als AssistentInnen.

Meldet Euch bitte bei Lisa Leicht per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 079 356 57 21.

   

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Ursprung

Hunde, Katzen, Pferde, Orang Utans, Hamster, Schneeleoparden, Elefanten, Wale, Kakadus, Lamas, Schimpansen, die Liste der Tiere, denen mit Tellington-TTouch geholfen werden konnte, ist inzwischen zu lang, um sie vollständig machen zu können. Die Arbeit von Linda Tellington-Jones führte sie in fast alle Teile der Erde und überall sammelte sie Erfahrungen mit Tieren. Diese Erfahrungen begannen schon früh mit ihren speziellen Freunden, den Hunden. Schon als Dreijährige hatte sie sich den Farmhund als Freund auserkoren und hatte im Laufe ihres Lebens verschiedene andere Hundefreunde. Einer von ihnen war der sehr scheue Halbkoyote ihres Grossvaters. Mit neun Jahren bekam sie dann ihren ersten eigenen Hund, einen Collie mit dem berühmten Namen Lassie.

Mit ihrem ersten Mann züchtete sie auf ihrer Pferderanch mehr als 10 Jahre lang Deutsche Doggen.

 

Entwicklung der Tellington TTouch Methode

Mitte der 70er Jahre entwickelte sie die Tellington-TTouch-Arbeit mit Pferden; inspiriert durch ihre Arbeit mit Moshe Feldenkrais, dessen Methode für Menschen sie in vierjähriger Ausbildungszeit erlernt hatte. Die Feldenkrais-Methode wird zur Stärkung von körperlichen Fähigkeiten und zur Verbesserung des menschlichen Lernvermögens angewandt. In der frühen Phase der Arbeit mit Tieren enwickelte Linda ungewöhnliche Bewegungsmuster, sogenannte „Bewusstsein-durch-Bewegung-Bodenübungen“, die das Verhalten von Pferden positiv beinflussten. Durch die Übungen konnte sie die Verweigerungshaltung eines Pferdes überwinden und es zur Kooperation und Mitarbeit veranlassen. Auch die Balance und die Koordination des Pferdes verbesserten sich. Die Feldenkrais-Körperarbeit, bekannt als „Funktionale Integration“, war sehr effektiv zur Beseitigung von körperlichen Problemen bei Pferden. Sie war aber Laien schwer zu vermitteln und von den Besitzern nicht umzusetzen. Deshalb entwickelte Linda Ende der 70er Jahre eine eigenständige Form von Körperarbeit, die sie T.E.A.M. nannte, für Tellington-Equine-Awareness-Method (Tellington-Pferde-Bewusstheit-Methode). Mitte der 80er Jahre kamen die kreisenden TTouches hinzu und die Methode wurde auch für andere Tiergattungen adaptiert. So entstand TT.E.A.M. als Synonym für Tellington-Touch-Every-Animal-Method (Tellington-Touch-Alle-Tiere-Methode). Heute heisst sie Tellington-TTouch-Methode.

 

Erste Erfolge mit Hunden

Der erste Hund, dem Linda Ende der 70er Jahre mit TTouch helfen konnte, war ein extrem nervöser, hyperaktiver und aus Angst beissender und bellender Australischer Schäferhund. Es war ihr klargeworden, dass verspannte und nervöse Pferde eine hohe Kopfhaltung haben und man ihre Persönlichkeit und ihr Verhalten kurzfristig verändern konnte, wenn man sie vom Boden aus dazu brachte, den Kopf tiefer zu tragen. Konnte dieses Prinzip nicht auch für Hunde gelten? Dieser spezielle Australische Schäferhund war ungewöhnlich „hochtragend“, ging mit steifen, kurzen Schritten und bellte unkontrollierbar. Als Linda Tellington-Jones an seinem Rumpf, seinen Ohren und am Hals arbeitete, um ihn zum Kopfsenken zu veranlassen, beruhigte sich seine Atmung, sein Schritt wurde lockerer und er wurde entspannter. In den kommenden Jahren hatte sie die Möglichkeit, mit den verschiedensten Hunden zu arbeiten, Erfahrungen zu sammeln und die Tellington-Methode weiter zu entwickeln.

 

TTouch – Die andere Berührung

Der entscheidende Durchbruch gelang 1983, als der Tellington-Touch „geboren“ wurde. Die Frau eines Tierarztes, der Kurse für Linda organisierte, bat sie, ihre Stute anzusehen, die weder geputzt noch gesattelt werden wollte, ihre Ohren anlegte und mit Schweif und Beinen schlug, sobald sie berührt oder gestreichelt wurde. Linda machte die sanften Feldenkrais-Bewegungen an ihrem Körper und die Stute wurde ruhig und nachgiebig. Ihre Besitzerin war erstaunt, dass ihr Pferd plötzlich wie verwandelt war und fragte nach Lindas Geheimnis. Linde wusste, dass die Erklärung für das was sie tat, schwierig und komplex war, also sagte sie einfach: „Kümmere dich nicht darum, was ich tue. Lege einfach deine Hand auf dein Pferd und bewege die Haut sanft im Kreis.“ Die Pferdebesitzerin folgte sofort dieser Anweisung und nach einigen Minuten sanfter Kreise entspannte sich die Stute, schloss halb die Augen und genoss den Kontakt. Selbst Linda war erstaunt über diese Wirkung und fing an, mit verschiedenen Kreisbewegungen zu experimentieren. Von diesem Tag an machte sie Kreise mit unterschiedlichen Handhaltungen und Druckstärken.

 


Dokumentation der Arbeit

Im Laufe der nächsten Jahre dokumentierte Lindas Schwester Robin Lindas Arbeit und klassifizierte ihre Handstellungen. So entstanden die verschiedenen Tellington-TTouches.

1987 entschlossen sie sich, ihr Konzept zu vereinfachen. Von nun an war das doppelte „TT“ das Markenzeichen für TTouch. Gleichzeitig entschieden sie, den TTouches Namen zu geben, die leicht zu merken sind und die eine Verbindung zu den Tieren darstellten, mit denen Linda gearbeitet hatte.

Der Python-TTouch zum Beispiel wurde nach der Pythonschlange Joyce benannt, einer Burmesischen Python, die Linda in einem Tierpark in Temecula, Kalifornien, kennenlernte. Sie hatte eine immer wiederkehrende Lungenentzündung, die mit tierärztlicher Hilfe nicht zu heilen war. Linda versuchte, durch vorsichtiges Heben und langsames Senken des Körpers die Lungen zu aktivieren und tatsächlich wurde Joyce wieder gesund. Der Wolken- leopard-TTouch stammt von einer jungen Leopardin, die in einem Zoo in Los Angeles lebte. Sie war zu jung entwöhnt worden und hatte einen neurotischen Tret- und Saugreflex, der durch die Bewusstheitsförderung mit kleinen Kreisen an Maul und Pfoten verringert werden konnte.

 

   

Tellington TTouch® Ausbildung  

Ausbildung zum Tellington TTouch® for You Practitioner für Menschen:

TTouch for You® in der Therapie
Termine folgen baldmöglichst

Infos und Anmeldung bei
Susanne Kobel

 

 

Ausbildung zum Tellington TTouch®-Coach / -Practitioner für Hunde & Kleintiere:

7.-12.April 2018, Instructor: Robyn Hood, Tellington Instructor, Canada

14.-19. Oktober 2018, Insctructor: Linda Tellington-Jones und Lisa Leicht

bei Fragen kontaktieren Sie bitte Lisa Leicht

Anmeldeformular April

Informationen zur Ausbildung 

Lernziele der Ausbildung

 

Ausbildung zum Tellington TTouch® Practitioner für Pferde:

 

 

17.-22. April 2018 auf dem Weierhof

Instructor: Robyn Hood, Tellington Instructor, Canada

 Ausschreibung

Infos/Anmeldung bei Lily Merklin

Informationen zur Ausbildung

 

Advanced Training für TTouch-Practitioner:

 

für Hunde, Pferde und Menschen:
14./15. April 2018, Instructor: Robyn Hood

Organisation: Lisa Leicht und  Lily Merklin

Information/Anmeldung

 

   

Tellington-TTouch®-Interessens- und Berufsverband Schweiz  

Sekretariat
c/o Maya Conoci
Bruster 5
CH-8585 Langrickenbach
Tel: +41(0)71 6400175
Mobil: +41(0)78 7480058

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